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Alles über Alte Aktien
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Neue Wertpapiere im Aktienshop
und besondere Angebote
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Details
Bestellung
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| Interessante Aktien aus Osteuropa
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Europäische Autofirmen
Ohne Autos läuft nichts -
kein Warentransport,
kein Tourismus, kein Funsport.
Die Industrie trägt dem Rechnung und produziert schöne Autos - und schöne
alte Aktien und historische Wertpapiere.
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Klick für die Aktien der USA-Autofirmen
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Die USA und Deutschland waren die Wiege der Autos.
Diese Seite zeigt die Aktien von europäischen Autounternehmen.
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Jaguar
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Jaguar ist der Inbegriff des exclusiven sportlichen Autos. 1933 gründete
William Lyons die Swallow Sidecar Com. in Coventry. 1935 wurde die Firma
in S.S. Cars Limited umbenannt und stellte im gleichen Jahr sein erstes Auto vor.
In den folgenden Jahren übernahm er viele kleine Autohersteller. Jaguar wurde 1966
durch die British Motor Co. übernommen. Später wurde die Firma in Rover umbenannt.
zu mehr Infos über
Jaguar
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| Ein Verkauf von Rover an Andere wurde durch das sogenannte "Golden Share"
der Regierung verhindert. Erst nach dessen Ablauf 1990 konnte an Verkauf
gedacht werden. Der unglückliche Käufer für Rover war BMW;. Diese trennten sich
1999 wieder sehr verlustreich und imageschädigend.
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Citroen
Bestell-Nr.: F74
Preisliste
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Citroen
Bestell-Nr.: F75
Preisliste
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Andre Citroen (1878-1935) hatte Patente über winklig verzahnte Zahnräder.
Er griff die Ideen der Massenproduktion von Henry Ford auf und führte 1918 als erster
Unternehmer diese Methode in Europa ein. 1934 musste er Vergleich anmelden, der
Reifenhersteller Edouard Michelin erkannte jedoch die Chance und stieg bei Citroen ein.
zu mehr Infos über Citroen
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So fing es an: BMW Isetta
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In Deutschland wurden die Bayerischen Motoren Werke 1917 von
den beiden
Ingenieuren Franz Joseph Popp und Max Friz gegründet.
Vorgänger von BMW war die 1913 von Karl Rapp gegründete "Rapp Motorenwerke GmbH". Diese
änderte im April 1917 den Namen zunächst in "BMW GmbH" und ein Jahr später, nach der Umwandlung
in eine Aktiengesellschaft, in BMW AG.
Der Hauptaktionär Camillo Castiglioni verließ 1922 das Unternehmen, nahm aber die Namensrechte an BMW mit.
Er ging zu den Bayerischen Flugzeugwerken. Diese waren aus dem am 07.03.1916 registrierten
"Gustav-Otto-Flugzeugwerk" von Gustav Otto, einem Sohn des Ottomotor-Erfinders, hervorgegangen.
Dieser 07.03.1916 gilt in der offiziellen Firmengeschichtsschreibung als Gründungsdatum von BMW.
Mit dem Wechsel von Castiglioni wurden aus den Bayerischen Flugzeugwerken die BMW.
Es wurden aber zuerst keine Autos gebaut, sondern Flugzeugmotore und Motorräder.
Die Propeller der Flugzeugmotore waren Pate für das weiß-blaue BMW-Emblem.
Mit dem Namen BMW verbindet man zwar einen urbayerischen Hersteller von Automobilen,
aber nicht in Bayern, sondern im preußischen Berlin wurde das erste Auto von BMW produziert.
Am 22.03.1929 verließ der „Dixi“ als BMW 3/15 PS die Montagehallen in Berlin Johannistal.
Zwar hatte man im thüringischen Eisenach im November 1928 die Fahrzeugfabrik Eisenach übernommen
um dort den 80 km?h schnellen und 2.568 RM teuren Kleinwagen zu produzieren,
da man sich aber für eine neu entwickelte Ganzstahlkarosserie entschied und diese bei der
Berliner Ambi-Budd produziert wurde, entschied man sich, die Fertigung zunächst in Berlin aufzunehmen.
Zu groß waren die Sorgen, beim Transport nach Eisenach könnten die Karosserien Lackschäden und die
Polster Beschädigungen erhalten. Insgesamt wurden in Berlin rund 1.000 Modelle dieses Typs montiert
und in einer Halle dieses Zulieferers zwischengelagert. Erst dann verlagerte man die komplette Fertigung nach
Eisenach.
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Mit Beginn Weltkrieg II konzentrierte sich BMW auf den Flugmotorenbau. Der bis zu 1467 kW (2000 PS)
starke Doppel-Sternmotor BMW 802 war einer der wichtigsten deutschen Flugzeugmotoren.
Er wurde unter anderem in die Focke-Wulf Fw 190 eingebaut. Außerdem wurden die „Wehrmachtsgespanne“,
schwere Motorräder mit angetriebenem Beiwagen und zwischen 1937 und 1942 das Automodell 325 gebaut.
Nach dem Kriege ging es steil bergab. Das Werk in Eisenach ging verloren und ein Flop
war das Modell "BMW 501". Doch 1951 konnte das erste Nachkriegs-Automobil vorgestellt werden.
Der BMW 501, ein exklusives Luxusmodell, wurde auf Grund der geschwungenen Karosserieform mit dem
Spitznamen „Barockengel“ bedacht. Die Produktionskosten dieses Wagens war aber so hoch, daß
BMW bei jedem verkauften Stück ca. 4.000 DM drauflegen mußte. Ein weiteres Problem war der ab
Mitte der 50er Jahre stark rückläufige Motorrad-Absatz. Auch der 1955 in Produktion genommene Kleinstwagen
Isetta, eine Lizenzproduktion des italienischen ISO-Konzerns konnte die sich schnell verschärfende
Finanzkrise nicht abwenden. Autos der Mittelklasse fehlten damals im BMW-Modellprogramm vollkommen.
Man sah als einzige Lösung den Verkauf an Daimler-Benz. Auf der Hauptversammlung am 09.12.1959 machten
zwei Kleinaktionäre mobil gegen das Angebot aus Stuttgart und retteten so die Selbständigkeit von BMW.
Und die Industrieellenfamilie Quandt stieg auch in das Unternehmen ein.
Aber mit dem "BMW 1500" war 1962 der Bann gebrochen, dieser Typ wurde ab 1961 über 360.000 mal verkauft. Ab da
herrschte "Freude am Fahren". 1987 produzierte BMW den ersten deutschen
12-Zylinder nach 1945. Heute steht BMW bombastisch da. Auch die Turbulenzen um den
Rover Kauf sind vergessen.
weitere BMW-Infos
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| Das Imperium der Quandts
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Varta ist zerschlagen, Delton ausverkauft, Altana gespalten.
Was bleibt da den Quandts?
Natürlich BMW.
1959 hatte Herbert Quandt ca. 50% der BMW-Aktien übernommen und dadurch
die fast-Pleite der Firma verhindert. Mit Eberhard von Kuenheim wurde ein
Macher zum Lenker der BMW wieder in die Spitzengruppe brachte. Doch beim
Kauf des britischen Rover-Konzerns versagte das unternehmerische Gefühl
von v. Kuenheim. Anfang der 90er Jahre glaubte man bei BMW,
langfristig auf dem Weltmarkt nur als großer Volumenhersteller überleben zu können.
Um nicht selbst eine Frontantriebsplattform etc. entwickeln zu müssen und um die
nötigen Kapazitäten zu gewinnen, übernahm BMW deshalb 1994 den britischen Hersteller
"Rover Group". Dies erwies sich jedoch als folgenschwere Fehlentscheidung,
die BMW insgesamt 9.000.000.000 DM. Der Vorstandsvorsitzend Pischetsrieder und der Technikvorstand
Reitzle (heute "Linde") mußten die Firma verlassen.
Die Zusammenarbeit mit der "Rover Group" klappte nie reibungslos. Die noch im Joint Venture mit
Honda entstandene Modellpalette von Rover erwies sich als veraltet und wenig attraktiv und
die Verarbeitungsqualität ließ zu wünschen übrig. Auf Grund des sehr traditionellen Designs und
des fehlenden Images von Rover wurden die erwarteten Verkaufszahlen nie erreicht.
Die von Rover erwirtschafteten Verluste wurden durch die 30prozentige Aufwertung des
Britischen Pfundes im Zeitraum von 1994 bis 2000 gegenüber der DM noch beträchtlich verstärkt.
Im Jahre 2000 wurde deshalb "Rover" für die symbolische Summe von 5 Pfund an eine
britische Investorengemeinschaft verkauft. Land Rover ging für einen wesentlich höheren Preis
an Ford. Nur die Kleinwagen-Marke Mini verblieb in der BMW Group.
Waren die Vorfahren wie Emil, dessen Sohn Günther und Enkel Harald und
Herbert Quandt noch Gründer und Konzernlenker, so sind die heutigen
Quandts nur noch Dividendensammler in der
eigenen "Seedamm Vermögensverwaltung GmbH".
klick zum Stammbaum der Quandts
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BMW
Bestell-Nr.: D309
Preisliste
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BMW
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BMW
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BMW
Bestell-Nr.: D396
Preisliste
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Bestell-Nr.:DM5b
Preisliste
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Es gibt wohl kaum eine Firma in Deutschland, deren Entstehungsgeschichte so verzweigt
ist wie die von
Audi:
1873: Gründung NSU
1885: Gründung von Wanderer
1899: Gründung von Horch
1907: Gründung von DKW
1909: Gründung von Audi
1932: Zusammenschluß unter Auto Union AG, vier Ringe für vier Marken
1949: Umwandlung zur GmbH
1969: Aufkauf der NSU Motorenwerke AG, Name: Audi NSU Auto Union AG
1985: Heutiger Name: Audi AG
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Bestell-Nr.:DM4
Preisliste
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| August Horch war der Firmengründer von Horch. 1909 kam es zu Auseinandersetzungen in
der Firma. Horch verließ die Firma entnervt und kurzentschlossen. Er gründete noch im
selben Jahr die A. Horch Motorenwagenwerke AG. Da sich aber die Firma Horch die
Namensrechte gesichert hatte, kam es erneut zu Problemen. Um diese zu umgehen, nannte
August Horch dann seine Firma in Audi um, was lateinisch ist und nichts anderes
bedeutet,
als "Horch!" Die Idee kam vom Sohn eines Mitarbeiters auf einer Sitzung. Audi
erwarb sich schnell einen Ruf mit den Alpensiegern. Diese sportiven Fahrzeuge hießen
nicht nur so, sie machten ihrem Namen auch alle Ehre. Auch wenn Horch klein angefangen
hat, bekannt ist Horch vor allem für seine Achtzylinder-Reihenmotoren, die elegant
eingekleidete Nobelkarossen antrieben. 1932, mit dem Zusammenschluß kündigte sich die
erste Zäsur an. Innerhalb von drei Jahren wurde das Programm so umstrukturiert, daß sich
Synergieeffekte bemerkbar machten, wobei aber die Firmen durchaus Eigenständigkeit
behielten. So konnte Horch seine Stellung als Luxusklasse festigen, während DKW mit
Motorrädern Furore machte. Das bekannteste sind aber wohl die Silberpfeile. Diese Auto
Union Rennwagen lieferten sich mit ihren Kompressor-aufgeladenen 16-Zylindern heiße
Duelle mit den Mercedes-Silberpfeilen.
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Gründung 1923 als Zschopauer Motorenwerke J.S. Rasmussen AG in Zschopau;
Autos, Motorräder und Motoren wurden unter "DKW" bekannt.
1932 Umbenennung in Auto-Union mit Sitz in Chemnitz sowie Fusion mit der Audiwerke AG
Zwickau und der Horchwerke AG in Zwickau und der Wandererwerke vorm. Winklhofer &
Jaenicke AG in Schönau b. Chemnitz.; 4 Audiringe mit den Logos der 4 fusionierten Werke.
zu mehr Infos über Audi
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Nach dem 2.Weltkrieg: Konsolidierung und VW-Führung. Nach dem Krieg war es
besonders DKW, z.B. mit dem 3=6 Prinzip, die für die Auto Union Gewinne einfuhren.
1964/65 besaß VW schon 50,3% an der Auto Union. Unter VW Regie wurde ein bei Mercedes
entwickelter Viertakter in den DKW F 102 eingebaut. Sein Name: Audi, eine
Typenbezeichnung gab es nicht! Der Zweitakter verkaufte sich nicht mehr.
Rettung für die Übergangszeit bis zur Serienreife des Audi brachte der VW Käfer. Um
dessen Nachfrage so befriedigen, wurde er in Ingolstadt montiert. Seit 1966 ist die
Auto Union eine 100%ige Tochter von VW. 1969 kam NSU zur Auto Union dazu. NSU ist
am bekanntesten für Motorräder, den Prinz und den glücklosen Wankelmotor.
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Volkswagen AG
Bestell-Nr.: DM330m
Unterschrift Nordhoff
Preisliste
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Gegr. 1937 zur Vorbereitung der Deutschen Volkswagen mbH Berlin, Gesellschafter waren
2 Tochtergesellschaften der deutschen Arbeitsfront
1948 Sitzverlegung nach Wolfsburg; ab 1985 AG
mehr Infos über VW
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Norddeutsche Automobilfabriken
Bestell-Nr.: D329
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Norddeutsche Automobilfabriken AG
Gründer war Herzog Carl von Croy und einige ranghohe Militärs;
Unter der Marke "NAFA" kam man über eine Kleinserienfertigung nicht hinaus;
ab 1925 in Liquidation;
seltenes Papier
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MAN
Bestell-Nr.: D390
Preisliste
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Die MAN Gruppe ist eines der führenden europäischen Investitionsgüter- Unternehmen im
Nutzfahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau.
Mit 76 000 Mitarbeitern wird ein Umsatz von 16 Milliarden EUR erwirtschaftet,
davon 70% im Ausland.
1986 entstand aus der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg und Teilen der Oberhausener GHH die
neue MAN mit fünf Kernbereichen.
Die MAN-Holding steht (Geschäftsbericht 2001) gut da. In den Jahren seit 1954 stieg der Umsatz
um 54%, das Ergebnis um 265% und Mitarbeiter wurden 27% mehr eingestellt.
Mehr Informationen über MAN
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Hanomag
Bestell-Nr.: DM119f
Preisliste
Gesuchte Aktie
Mehr Informationen über Hanomag
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Gründung 1835 von Georg Egestorff als Maschinenfabrik und Eisengiesserei
Georg Egestorff in Hannover. Mit 54 Beschäftigten werden Dampf- und Werkzeugmaschinen
gebaut.
1846 fährt die erste Lokomotive der Firma, die "Ernst August", auf der Strecke Lehrte -
Hildesheim. 1871Hannoversche Maschinenbau AG vormals Georg Egestorff mit 3.5
Mill RM Grundkapital. Ab 1912 wurden Motorpflüge und ab 1914 Granaten und Geschützrohre
und ab 1924 Traktoren hergestellt. Ab 1931 wurden keine Lokomotiven mehr
gebaut. Ab 1934 wurde verstärkt der Automobilbau fortgesetzt mit den Typen "Granat,
Kurier, Rekord und Sturm". 1923 wurde Bergbau AG Lothringen
Mehrheitsaktionär; durch die Wirtschaftkrise musste die Abteilung Automobil- und
Schlepperbau vorübergehend verpachtet werden, der Dampfmaschinen- und Kesselbau war
bereits eingestellt,der Lokomotivbau wurde auf die Firma Henschel & Sohn AG Kassel
an die neugegründete Hanomag Automobil- und Schlepperbau GmbH übertragen.
Nachdem 1934 der Bochumer Verein die Aktienmehrheit übernahm und wieder Geld floss,
wurde der Vertrag mit der GmbH aufgelöst und die Hanomag AG übernahm ab 1935
wieder den gesamten Betrieb. Im Weltkrieg II wurden Schützenpanzerwagen etc.
gebaut. 1946 wurden wieder Traktoren und Lastwagen gebaut.
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| 1952 übernahm Rheinstahl die Hanomag. Der LKW-Vertrieb wurde 1965 mit Henschel
zusammengelegt, aber 1970 übernimmt Daimler-Benz das LKW-Geschäft. Daimler
verkauft es weiter an Massey-Ferguson 1974 und dann wird es 1980 weiter an den
IBH-Konzern verkauft. 1983 meldet der IBH-Konzern - und damit auch Hanomag - Vergleich
an. Da die Substanz noch gut ist, wird daraus 1984 die Hanomag GmbH gegründet
und 1988 in eine AG umgewandelt. Komatsu Ltd. - der zweitgrösste Baumaschinenhersteller
der Welt - steigt mit 64 % bei Hanomag ein.
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Adlerwerke
Bestell-Nr.: DM2k
Preisliste
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Adlerwerke
Bestell-Nr.: DM2h
Preisliste
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Die Adlerwerke wurden 1880 als Fahrradhandlung von Heinrich Kleyer (1853-1932)
gegündet (damals hiess das noch Velociped). Der Bedarf war hoch, so fertigte er ab 1881
seine eigenen Hochräder. Doch Hochräder waren kompliziert zu fahren und mit der
Erfindung der Niederräder stellte er sich 1886 auf diesen Typ um. 1893 stellte er schon
Luftreifer her. Die Adler-Fahrradwerke AG wurden 1895 gegründet mit einem Grundkapital
von 2.5 Mio. RM. Der Fahrradboom war ungebrochen, konnte sich doch jeder endlich
schnell fortbewegen ohne Pferde und Kutschen zu benutzen. Adler stellt bereits 1898
fast 100 000 Räder her, erreichte 1916 die Zahl von 500 000. Die Motorrisierung machte
auch hier nicht Halt.
Das erste "Motorrad" - ein Dreirad - stellte Adler 1899 her. Dann kam das erste
Motorrad 1900 und das erste Auto 1901. Adler hatte kein Monopol in Deutschland, aber
20 % des Marktes gehörten ihm. Adler war auch innovativ; so stellte er 1926 mit dem
Adler standard 6 Auto den ersten Wagen mit Ganzstahlkarosse, hydraulischen Bremsen und
Einsatz von Leichtmetall her. 1932 kam der legendäre Adler Trumpf, von dem bis 1941
mehr als 100 000 Stück hergestellt wurden.
Adler gab nach dem Kriege - 1948 - den Autobau auf. 1949 begann der Motorradboom, Adler
baute sehr erfolgreich Motorräder, gab aber die Produktion 1957 wieder auf - der Markt
steckte in einer Krise. Unter Grundig kam zu zu einer Fusion mit den Triumpf-Werken in
Nürnberg. Dann wurden nur noch Büromaschinen hergestellt.
1961 war es dann endgültig aus - Verkauf an die US Firma Litton, die verkaufte dann
1979 an VW. Die wurden nicht glücklich und verkauften 1987 weiter an den ital.
Hersteller Olivetti.
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Kühlerfigur Adler Standard 6 1928-1934
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Triumph Adler machte 1998 dicht.
Die Triumph-Werke
Die Triumph-Werke stellten Fahrräder, Zubehörteile, Motorräder, Buchungs- und Schreibmaschinen her.
Das Unternehmen wurde am 15.07.1896 gegründet. Bis Ende 1911 firmierte die Gesellschaft als
„Deutsche Triumph-Fahrradwerke“ und ab 1912 als „Triumph Werke AG“. 1927/28 wurde die
Fließbandproduktion eingeführt. Außerdem wurden steuer- und führerscheinfreie Leichtmotorräder
hergestellt. 1928/29 wurden die Fahrrad- und Motorrad-Abteilungen zusammengelegt und eine
Kleinschreibmaschine produziert. Im Februar 1931 traf die Gesellschaft mit der Adlerwerke vorm. Heinr.
Kleyer AG, Frankfurt (Main), ein Abkommen über den Bau von Adler Schreibmaschinen. Es entstand einer
der bedeutendsten Hersteller von Büroschreibmaschinen.
Im Oktober 1956 bildeten die Nürnberger Hersteller Triumph und Hercules zusammen mit Adler
in Frankfurt eine Verkaufsgemeinschaft für die auf Lager stehenden Fahrzeuge.
Die Produktion wurde bald eingestellt. Max Grundig, erfolgreicher Hersteller von Radio- und
Fernsehgeräten, übernahm die Firma Triumph ebenso wie Adler wegen der Schreib- und
Büromaschinenfertigung.
Mit dem Kauf der Adlerwerke durch Max Grundig im Jahre 1957 wurde deshalb die Produktion von
Motorrädern eingestellt. Es folgte die Ausrichtung zu einem Büromaschinenwerk.
1966 schloss Grundig die Adlerwerke und die Triumph Fahrradwerke zur Triumph-Adler AG zusammen.
Wo sich früher im Frankfurter Stadtteil Gallus kilometerweit die Gebäude von Adler erstreckten, sind
heute Wohnungen und Büros.
Und die Beschäftigten? 1991 gelang es der Belegschaft die Fortführung des Betriebes zu erzwingen. Aus
Kostengründen musste der Standort Gallus aufgegeben werden, stattdessen wurde ein Gelände von Messer
Griesheim gemietet. Ein Verein - LAGG - wurde zur Selbsthilfe gegründet. Erste Aktion war die Übernahme
der Werkskantine von Triumpf-Adler als Beschäftigungsgesellschaft. Aber wegen zu hoher Kosten kam das
Aus 1998. Die LAGG kümmerte sich auch um die Werkswohnungen, die den ehemaligen TA-Beschäftigten
günstig
zum Kauf angeboten wurden.
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Noch vor dem Weltkrieg I war jedes 5. Auto
in Deutschland ein "Adler"

Triumpf TWN aus Nürnberg
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Die Adlerwerke
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Kolan-Werk
Bestell-Nr.: D301
Preisliste
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Kolan Motorwerk
Gründeraktie; Auflage 30 000 Stk.; Herstellung und Vertrieb von Kleinautos und
Motorrädern;
im Unterdruck Hamburger Rathaus
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Der Automobilbau hat in Deutschland - und hier besonders in
Ostdeutschland -
schon eine lange Tradition.
Nicht nur der DDR-"Volkswagen" Trabant, sondern auch so klangvolle Namen wie "Horch",
"Wanderer", "Audi" oder "Dixi" sind mit Thüringen und Sachsen verbunden.
Die Kurzstory:
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| 1898
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Nach Benz und Daimler in Baden-Württermberg, war die von Baurat
Heinrich Erhardt gebaute Fahrzeugfabrik AG in Eisenach die dritte Autofabrik in
Deutschland
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| 1901
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Gründung des Vereins Deutscher Motorfahrzeug-Industrieller in Eisenach, Vorläufer von
Verband der
Automobilindustrie (Frankfurt/Main)
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| 1902
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Geburtsstunde des sächs. Automobilbaues durch den Umzug von August Horch nach
Reichenbach/Vogtl.
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| 1922
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In Zschopau wird das erste 2-Takt Motorrad der Welt gebaut; das DKW-Werk
(Dampf-Kraft-Wagen)
war aus der Machinenfabrik des Dänen Jörgen Skafte hervorgegangen.
Nach 1945 entsteht hier die Motorradmarke "MZ" (Motorradwerk Zschopau)
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| 1928
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Die Fahrzeugfabrik in Eisennach gehört bis 1945 zu BMW damit schaffte BMW den
Einstieg in
Automobilgeschäft
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| 1932
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Wegen schlechter Auftragslage fusionieren die Wanderer-Werke, Horch, DKW und Audi
zu Audi AG
mit den 4 Ringen
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| 1952
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In der DDR wird Audi zersplittet, das Audi-Werk wird VEB Automobilwerke Zwickau;
Horch wird VEB Kraftfahrzeuge
Horch und später VEB Sachsenring Zwickau. Beide Werke fusionieren 1956 zu VEB
Sachsenring Automobilwerke und produzieren den "Trabant"
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| 1956
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Im AWE (Automobilwerk Eisenach) wird der "Wartburg" hergestellt, bis 1991 zur
Stillegung durch die Treuhand.
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| 1990
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Opel baut in Eisenach den "Vectra" VW den "Polo" in Zwickau.
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| 1991
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In Zwickau wird der letzte "Trabant" gebaut. Insgesamt wurden mehr als
3 Millionen gefertigt.
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| 2000
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Grundsteinlegung durch Porsche in Leipzig
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| 2001
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Auch BMW baut in Leipzig.
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Die VOMAG in Plauen 1933
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Vomag steht für "Vogtländische Maschinenfabrik AG" in Plauen.
Das Unternehmen war bis zum Weltkrieg II der zweitgrößte Hersteller von
Nutzfahrzeugen (Lastkraftwagen und Omnibusse, später auch Panzer) auf dem
deutschen Markt. Danach erfolgte im Zuge der sowjetischen Reparationsforderungen
die Demontage der Produktionsanlagen. Später wurden die Produktionsstätten
zerstört.
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| 1881
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Gründung der Fabrik, damals noch zur Herstellung von Stickmaschinen
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| 1895
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Umwandlung in "Vogtländische Maschinen-Fabrik AG",
ab 1915 zusätzliche Fertigung
von LKW`s und Autobussen Marke „VOMAG"
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| 1915
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Im Auftrag der Obersten Heeresleitung wurde der erste
VOMAG-Wagen fertig gestellt.
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| 1919
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Für den Freistaat Sachsen werden Busse hergestellt.
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| 1922
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6.000 Mitarbeiter, im Bereich der Stickmaschinen. Vomag wurde der größte
europäische Hersteller von Strickmaschinen. Mit dem Aufbau einer Abteilung
für Sonderfeinbohrwerkzeuge wurde begonnen.
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| 1932
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Als Folge der Weltwirtschaftskrise stand die VOMAG
kurz vor dem Bankrott.
Dieser konnte nur durch die Gründung der "VOMAG-Betriebs-AG" abgewendet werden.
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| 1936
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Entwicklung und Herstellung von 40 Varianten von Feinbohrmaschinen
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| ab 1943
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Entwicklung, Konstruktion und Bau von Transferstraßen
für die Produktion von Panzerwannen und anderen Rüstungsgütern
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| 1945
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Demontage und Sprengung der VOMAG durch die russische Besatzungsmacht.
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| 1948
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Gründung der „Maschinenfabrik VOGTLAND" als volkseigener Betrieb mit
Personal und Know-how der ehemaligen VOMAG
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| 1953
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Umfirmierung in "Werkzeugmaschinenfabrik VOGTLAND",
Produktion von Sondermaschinen
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| Phänomen-Werke Gustav Hiller AG
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Gustav Hiller
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Gustav Hiller gründet eine Firma, die der Vermarktung seiner Erfindungen
(z.B. Bommelmaschine) dienen soll.
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| 1890
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Vergrösserung
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Hiller reist nach England und schließt mit Rover einen Vertrag
ab, welcher ihm die Alleinvertretung der ROVER-Rädern in Deutschland
garantiert und ihn zur Lizenzfertigung der Räder sowie zum Teilebezug
berechtigt
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| 1899
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Phänomen liefert die Fahrräder nur noch unter dem Namen: "Phänomen".
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| 1901
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Beginn der Fahrradproduktion in einem vierstöckigen Fabrikbau.
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| 1903
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Das "Phänomen-Motor-Zweirad", erstes Motorrad der Firma, verläßt das Werk.
Die Motorradproduktion wird 1910 wieder eingestellt und 1931 wieder aufgenommen.
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| 1903
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Ein kettenloses Fahrrad (Antrieb durch Kardanwelle) wird produziert,
aber es setzt sich nicht durch und die Produktion wird eingestellt.
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| 1907
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Das "Phänomobil", ein motorisiertes Dreirad, herausgebracht wird ein großer Erfolg.
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| 1910
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Ab diesem Jahr werden PKW und LKW produziert.
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| 1913
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Karl-Gustav Hiller stirbt 50-jährig an Herzversagen und hinterläßt ein Werk mit 900
Beschäftigten.
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| 1914
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Der Betrieb wird in die "Phänomen-Werke Gustav Hiller GmbH" umgewandelt und
wird von Josef Freund, dem Schwager von Hiller, geleitet.
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| 1917
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Die GmbH wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
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| 1918
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Die Fahrradproduktion wird durch den Weltkrieg II vorübergehend eingestellt.
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| 1919
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Das Fabrikgebäude wird durch einen Großbrand völlig zerstört
und die Fahrzeugproduktion total eingestellt.
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Die Wiege der deutschen Automobilindustrie war das Herzogtum Baden (Mannheim)
nd das
Königreich Württemberg (Cannstadt).
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Die wirtschaftliche Entwicklung beider Staaten setzte recht spät ein.
Es fehlten
Rohstoffe, im Gegensatz zum Ruhrgebiet, Schlesien oder Saarland. Deshalb gab es in
beiden Staaten auch keine Schwerindustrie. Der Schwarzwald und die Schwäbische Alb
erschwerten den Warenaustausch, denn sie behinderten den Bau von Verkehrswegen. Der
Rhein war für die Schiffahrt ungeignet und erst ab Heilbronn war der Neckar
beschiffbar.
Die wichtigsten Handelswege führten also an beiden Ländern vorbei. Dies änderte sich in
der Mitte des 19.Jhd. grundlegend. Vorallem der 1838 beginnende Eisenbahnbau, die
besseren Strassen und die Begradung des Rheins führten aus der "Isolation".
Baden und Württemberg erlebten einen Boom, die Bevölkerung wuchs innerhalb von
50 Jahren (1810-1855) von 1.5 Mill. auf über 3 Mill. Menschen. So wuchs Mannheim von
1871 - 1910 um fast das Vierfache, Stuttgart und Karlsruhe um das Dreifache. Begünstigt
wurde die wirtschaftliche Entwicklung durch die Universitäten in Karlsruhe
und Stuttgart. König Wilhem I von Württemberg gründete die "Zentralstelle für Gewerbe
und Handel" - diese sollte aus dem Bauern- und Handwerkerland ein
Industrieland machen. Und dies gelang.
Auch Baden errichtete 1882 ein Handelsministerium.
Bis in das frühe 19. Jhd. war die Güterproduktion der Handwerker
und Bauern meist auf den Bedarf ausgerichtet. Mit der Industriealisierung wuchs die
Konkurrenz zwischen der Herstellern gleicher Produkte - also musste geworben
werden um neue Absatzmärkte zu erschliessen, musste um das Vertrauen der Käufer
geworben
werden, musste sich ein Produkt aus der Masse hervorheben.
Dies war die hohe Zeit der Plakatwerbung.
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Daimler-Benz
Bestell-Nr.: D400
Preisliste
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Mercedes Automobil Holding
Bestell-Nr.: DM199ab
Preisliste
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DaimlerChrysler
Bestell-Nr.: DM70a
Preisliste
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Autos waren damals purer Luxus für eine sehr kleine Käuferschicht. Die Werbeplakate
betonten deshalb die Exklusivität, den technischen Fortschritt und die
Möglichkeit einen Ausflug auf das Land ganz bequem zu machen.

hier finden Sie viele Informationen über Daimler
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Die Heilbronner Fahrzeugfabrik zeigt gar eine entsetzt schauende Bäuerin, als Zeichen
für das Hinterwälderische zwischen Stadt- und Landbewohner
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Es gab auch Plakate, die die grosse Kraft eines Autos zeigten, aber selbst vor kleinen
Kreaturen wie einem Hasen Halt machten.
Ein frühes Zeugnis des Slogans: "Ich bremse auch für Tiere"
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Für Informationen über die amerikanische Automobilindustrie klicken Sie den
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Neben Mercedes-Benz waren auch Zulieferer am Erfolg des Autobooms beteiligt.
Bosch mit der Motorzündung (frühestes Bosch-Plakat 1911 mit dem "Bosch-Mephisto").
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