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Albert M. Butz, ein eingewanderter Schweizer, entwickelte in
Minneapolis/Minnesota eine Regelung für
Kohleöfen. Mit ihr konnte die Raumtemperatur automatisch geregelt werden.
Die Patente hierzu wurden 1885 angemeldet und
die "Butz Thermo-Electric Regulator Co." gegründet.
Es war das erste Unternehmen, das Geräte zur automatischen
Innentemperaturregelung von Gebäuden anbot.
1888 verliess Butz Minneapolis und liess seine Patente durch die Firma
"Consolidated Temperature Controlling Co." verwalten.
1892 erfolgte die Umbenennung in "Electric Thermostat Co." und später in
"Electric Heat Regulator Co."
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Bestell-Nr: USA 389
Preisliste
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Bestell-Nr: USA 394
Preisliste
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Und so funktionierte der Butz`sche Raumtemperaturregler.
Sank die Raumtemperatur unter einen bestimmten Wert, dann wurde ein Stromkreis geschlossen;
der setzte einen Motor ingang, der
wiederum eine Kurbel aktivierte, die sich dann um 180 Grad drehte (also eine Halbe Drehung machte). An der Kurbel war
eine Kette befestigt und die öffnete die Luftklappe. Durch die erhöhte Luftzufuhr brannte das Feuer stärker und
erzeugte mehr
Wärme. Wurde die Temperatur erreicht, sprang der Motor wiederum an und schloss über die Kette die Luftzufuhr.
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| 1912 |
Die erste Fabrik wurde in Minneapolis gebaut.
Dort ist auch heute noch der Hauptsitz.
Der Name wurde geändet in "Minneapolis Heat Regulator Co."
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| 1920
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Vor dem Weltkrieg 1 kontrollierte Deutschland den Chemiemarkt.
Das führte zu Engpässen in
Farbstoffen und Medizin. Als direkte Reaktion darauf gründeten der Herausgeber der
"Washington Post" Eugene Meyer und der Wissenschaftler
William Nichols die "Allied Chemical & Dye Corp." durch die Fusion von 5 Chemiefirmen.
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| 1924
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Mark C. Honeywell verbesserte die Butz`sche Regelung in dem er eine Uhr hinzufügte.
Jetzt konnte die Temperatur auch vom Tagesablauf gesteuert werden.
Nachts oder wenn das Gebäude unbesetzt war, konnte die Temperatur
niedrig gehalten werden, tagsüber dann wärmer.
Honeywell nannte seine Firma "Honeywell Heating Specialities Co.".
Der Firmensitz war in Wabash/Indiana.
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| 1927
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Beide Unternehmen fusionierten zu "Minneapolis Honeywell Regulator Co." und
gingen gleich an die Börse. Der Umsatz lag 1928 schon bei 5.25 Millionen $.
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| 1967 |
Der Umsatz überstieg 1 Milliarde $.
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| 1970 |
Honeywell und General Electric fusionieren ihr
Computergeschäft unter "Honeywell Information Systems".
Es wurde der Mainframe-Markt bedient, wie damals die grossen IBM-Maschinen.
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| 1972 |
Es gab bereits 72 Niederlassungen, 142 Verkaufsbüros in 5 Ländern ausserhalb der USA.
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| 1980 |
In Deutschland wurde die Armaturenfabrik "Heinrich Brankmann" erworben und in
"Honeywell-Brankmann GmbH" umbenannt.
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| 1981 |
"Allied Signal" änderte den Namen in "Allied Corp." und kaufte "Bendix Corp.".
Diese Firma war im Weltraum- und Autozubehörgeschäft tätig.
Im Jahre 1984 trug "Bendix" 50 % zum Umsatz von "Allied" bei.
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| 1984 |
Die "Centra Bürkle GmbH" wird erworben. Sie ist ein bekanntes Unternehmen für Heizungsregelung.
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