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IBM - einst eine Weltmacht
(Teil 2: die Jahre 1950 bis 1990)
Alte historische Aktien und Wertpapiere


Für die Jahre 1899 bis 1950 klicken Sie bitte auf den Button Bild
Bild IBM wurde langsam "die" Computerfirma schlechthin. 1952 wurde die IBM 701 vorgestellt, aufgebaut auf der Vakuumröhrentechnik. Diese waren schneller, fielen nicht so oft aus, waren schneller zu ersetzen. 17 000 Befehle konnte die 701 pro Sekunde bearbeiten.
Auch eine neue Bandspeichertechnik wird produziert.
Im gleichen Jahr wird Thomas J. Watson, Jr. Nachfolger seines Vaters.
1952: die IBM 701 wird vorgestellt 1952: die IBM Magnetband Vakuum Säule wird vorgestellt
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Bestell-Nr.: USA33
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1956: IBM 305 RAMAC Die IBM 305 ist der erste Computer mit einem Magnetspeicher. Die Kapazität lag bei 5 MB !
Die Einführung des schnellen Datenzugriffs mit "Random Access Method of Accounting and Control (RAMAC)" wurde bald Industriestandard.
1957 Die Computersprache FORTRAN (Formula Translation) wird eingeführt. Sie wird die Sprache für technische Computeranwendungen.
1958 Computer werden auch - oder besonders häufig - für militärische Aufgaben eingesetzt. Auf der Höhe des Kalten Krieges baut die USA ein Frühwarnsystem (SAGE) auf. 1963 wird es fertig gestellt und bis 1984 ist es in Betrieb. 23 bemannte Horchposten sichern den Westblock vor dem Ostblock.
Die 1 millionste Schreibmaschine wird produziert. Die "Electric Typewriter Division" ist inzwischen 25 Jahre alt.
IBM sieht die Sparte der Zeiterfassungsgeräte als nicht mehr in die Firmenpolitik passend und verkauft dieses Geschäft an die "Simplex Time Recorder Co.".
1961
bis
1962
IBM führt die Kugelkopfschreibmaschine ein.
SABRE wird als Flugreservierungssystem bei American Airlines eingeführt. Die einzelnen Operatorplätze sind über normale Telefonleitungen mit der Zentrale verbunden. Reisebüros in 50 Städten sind angeschlossen.
Über den Telstar Sateliten werden Computerinformationen zwischen Endicott/NY und La Gaude/Frankreich übertragen.
1964 Mit dem System /360 führt IBM das wohl wichtigste Produkt seiner Geschichte ein. Das System umfasst eine ganz Familie von kleinen bis zu grossen Computern.
1971
bis
1973
Die Floppy Disk wurde eingeführt, das transportable Speichermedium für viele Jahre.
Die Einführung der Scannerkassen geht auf 1973 zurück. IBM stelle im gleichen Jahr das Banken-Terminal 3614 vor. Hiermit konnten Bankkunden direkt an ihr Konto.
Die 3340 Speichereinheit wird vorgestellt - unter dem Namen Winchester-Technik.
1973: Winchester Platte; die Lese/Schreibköpfe "ritten" auf einem extrem dünnen Luftpolster.
1980
bis
1981
Der RISC Computer wird vorgestellt. Die Geschwindigkeit wird beträchtlich grösser.
Im Jahre 1981 erfolgt ein dramatischer Schritt - der Personalcomputer wird vorgestellt. Es begann ein Zeitalter des Nachbauens - der IBM Clones oder IBM compatiblen PC. Zum ersten Male gestattet IBM den Verkauf der Produkte durch andere Firmen, wie z.B. Handelsketten
1985 Der IBM-Token Ring, als Antwort auf das Ethernet-Netzwerk , wird vorgestellt. Während sich das Ethernet durchsetzte, ist heute Token Ring out.
1990 Es krachte mächtig im IBM-Gebälk. IBM`s Domäne waren die grossen Rechner, nicht die kleinen. Die konnten andere preiswerter produzieren. Gekauft wurden aber vorallem viele PC-Systeme und die nicht mehr von den Rechenzentren. IBM hatte über die Jahre ein dichtes Netzwerk zu den Rechenzentren gelegt. Wurde ein neuer Rechner benötigt - dann siegte IBM. Jetzt konnten aber alle anderen Abteilungen auch selbst einen Computer kaufen - die etablierten Seilschaften zu den Rechenzentren waren nicht mehr gefragt. IBM fuhr 1993 einen Verlust von 3 Milliarden $ ein. Da half nur eins: sparen.
1993 IBM wandte sich nun auch verstärkt der Software zu. Es kaufte "Lotus" und wurde dadurch die grösste Software Firma weltweit.
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