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Antiquariat alte historische Aktien
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IBM - einst eine Weltmacht |
| 1896 | Hollerith gründet die "Tabulating Machine Co." in Washington, D.C. und erhält den ersten Grossauftrag durch die "New York Central Railroad". Mit seiner Maschine werden die Fahrscheine auf Lochkarten umgestellt. |
| 1899 | Die "Bundy Manufacturing Co." kauft die "Standard Time Stamp Co." die ebenfalls Stempeluhren herstellt. |
| 1900 | Die "International Time Recording Co." wird gegründet. Sie ist die Verkaufsorganisation für "Bundy Manufacturing Co.", "Willard and Frick Manufacturing Co." und "Standard Time Stamp Co." |
| 1911 | Charles R. Flint organisiert die Fusion von "International Time Recording Co.", "The Computing Scale Co." und "Tabulating Machine Co.". Die neue Firma heisst: "Computing-Tabulating-Recording Co.", kurz "C-T-R". Der Firmensitz ist in New York. Sie hat 1 300 Mitarbeiter. Diese Firma wird 1924 in "International Busines Machines Corp." umbenannt. Das Produktspektrum der Firma reicht von Waagen, Arbeitszeitgeräten, Schneidemaschinen für Käse und Fleisch zu Kalkulationsmaschinen und Lochkarten. |
| 1914 | Das Geschäft mit den vielen unterschiedlichen Produkten brachte mit der Zeit Managementprobleme. Deshalb wurde Thomas J. Watson, Sr. von der "National Cash Register Co." abgeworben. Er führte neue Verkaufsstrategien ein: Verkäufer erhielten hohe Prämien, ein guter Kundenservice wurde eingeführt, die Verkäufer mussten gut gekleidet in dunklen Anzügen auftreten, jeder Mitarbeiter wurde als wichtig angesehen und jeder sollte stolz sein, in dieser Firma zu arbeiten. Er führte den Wahlspruch "Think" ein. Unter seiner Leitung fokusierte sich die Firma auf Grossaufträge und überliess den Rest kleineren Firmen. |
| 1923 | Die erste elektrische Tabularmaschine wird eingeführt. Ein sanfter Druck, und die Taste wurde
betätigt. Bei der Konkurrenz musste noch mit Kraft auf die Tasten gedrückt werden. Neben der Messung der Arbeitszeit, wurde jetzt auch eine Maschine zur Semesterkontrolle der Studenten eingeführt. |
| 1924 | Die Firma wurde umbenannt in "IBM". Unter diesem Namen, war sie allerdings bereits
seit 1917 in Kanada registriert. Der "Quarter Century Club" wird organisiert - für Mitarbeiter, die bereits seit 25 Jahren dabei sind. Die Hauszeitschrift "Business Machines" wird gegründet - und hält 40 Jahre durch. IBM führt als erste Firma überhaupt die gleitende Arbeitszeit ein. Fred M. Caroll entwickelte die "Caroll Rotary Card Press" zur Lochkartenerzeugung. 1000 Lochkarten konnten pro Minute erzeugt werden. Diese Maschine erwiess sich als Goldesel. In Sindelfingen/Stuttgart wird die IBM-Niederlassung Deutschland fertiggestellt. |
| 1928 | IBM führte Trainingskurse für Kunden ein. Die IBM Lochkarte wird redesigned. Sie erhält nun 80 Spalten und kann somit fast das Doppelte an Informationen speichern. Diese Lochkarte wird der Standard schlechthin. IBM führte die erste Subtraktionsmaschine ein - den Type 4 Tabulator. Bisher gab es nur Buchhaltungsmaschinen, die addieren konnten. Subtrahieren war nicht möglich - nur umständlich über Komplementärzahlen. |
| 1933 bis 1935 |
1933 wird die zentrale IBM Schulungsabteilung in Endicott/N.Y. eingeweiht. Am Eingang ist das
Motto von Watson zu sehen: Lese, höhre zu, diskutiere, beobachte, denke. Die "Electromatic Typewriters, Inc." aus Rochester wird erworben. Damit erfolgt der Eintritt in die Schreibmaschinenbranche. Die erste elektrische Schreibmaschine wird hergestellt - die letzte im Jahre 1990. |
| 1938 bis 1944 |
1938 wurde das neue Hauptquartier der IBM in New York eingeweiht. Wie jede andere Firma auch, musste IBM während des Weltkrieges II voll für die US Regierung arbeiten. Um schwarzen Studenten das Studium zu ermöglichen, wird der "United Negro College Fund" gegründet. |
| 1944: IBM stellt den ersten Grosscomputer vor: Automatic Sequence Controlled Calculator (ASCC). auch Mark I genannt; 15 m lang, über 2 m hoch und 5 t schwer. Elektromagnetische Relays wurden zur Addition (1 sec), Division (12 sec) und Multiplikation (6 sec) benutzt. |
1948: IBM stellt den ersten Digitalrechner vor: Selective Sequence Electronic Calculator (SSEC). Mit ihm kann zum ersten Male das Rechenprogramm angepasst werden. 21 000 Relays besitzt die Maschine. |
1948: IBM Type 604 Electronic Calculating Punch interessant war die Kunstruktion; einzelne Teile konnten komplett ausgewechselt werden. Dadurch reduzierte sich die Wartung beträchtlich. |
1949: IBM Card-Programmed Electronic Calculator (CPC) eine Kombination von Buchhaltungsmaschine und elektrischer Scheibmaschine mit Proportionalschrift. Im gleichen Jahr wird die "World Trade Corp." als Tochtergesellschaft gegründet. Sie soll die nicht US-Firmen koordinieren. |
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