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D-76229 Karlsruhe
Deutschland

Pfaff - die Nähmaschinenfirma

Logo Der aktuelle Name heute: Pfaff Industriemaschinen AG
Aktie
Bestellnr.: DM204a
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Maschine
Quality made in Germany
Gründer Michael
Pfaff-Gründer: Georg Michael Pfaff
1862 Fabrik
Pfaff-Fabrik um 1880
Die "Nähmaschinenfabrik G.M.Pfaff" wird in Kaiserslautern gegründet.
Entsprechend dem technischen Stand, wurden die Nähmaschinen noch alle in Einzelteilen gefertigt. Doch die rasante Entwicklung der Technik liess bald die Serienfertigung zu.
Die Belegschaft betrug 1872 bereits 30 Mitarbeiter. Der Ruf der Firma war so gut, dass 50 % der Produkte exportiert wurden.
Um den sozialen Frieden zu gewährleisten, richtete Pfaff 1874 eine eigene Krankenversicherung ein und zahlte Sterbegeld.
1880 Maschine
Die erste Pfaff
Georg`s ältester Sohn Jakob initiierte die Pfaff-Werbung. Die Verkaufsorganisation bestand zunächst aus Reisenden. Später wurden Exclusivagenturen gegründet.
In London eröffnete 1885 der erste Pfaff-Verkaufsladen.
Inzwischen belief sich die Belegschaft auf 400 Mitarbeiter.
1890 Maschine
Georg Pfaff
Nach dem Tode des Gründers (1893) leitete dessen zweitältester Sohn Georg die Firma weiter.
Die Mitarbeiterzahl stieg auf 1000.
Um seine Ideen besser und schneller verwirklichen zu können, baute Pfaff nun seine Werkzeugmaschinen selbst.
1910 Werbung
Pfaff-Werbung um 1906
Werbung
Pfaff-Werbung um 1910
Die ersten Industriemaschinen wurden 1907 geliefert.
Ab 1909 baute Pfaff die ersten Nähmaschinen mit Elektromotor.
1910 gab es ein Jubiläum: die 1 000 000 Maschine. Diese steht heute im Historischen Museum in Speyer.
Zum 50-jährigrn Jubiläum (1912) standen bereits 64 Länder auf der Verkaufsliste (34 europäische, 22 afrikanische und 7 asiatische).
Georg Pfaff starb unverheiratet 1917.
1918 Werbung
Lina Pfaff
Nach dem Tode Georg`s übernahm dessen Schwester Lina die Geschäftsleitung. Sie gründete die Pfaff-Wohnsiedlung und das Pfaff-Bad.
1926 erfolgte die Umwandlung in eine AG - es gab nun bereits 2000 Mitarbeiter.
Auch eine Pensionskasse wurde eingeführt.
Pro Tag werden nun 300 Nähmaschinen hergestellt.
Der Ruf von Pfaff dringt in die fernsten Länder. Indien und Brasilien werden die wichtigsten Exportländer.
1930 Die Pfaff Nähmaschinen sind die am meisten auf der Welt verkauften. 1935 wird die 3 000 000 Pfaff-Nähmaschine hergestellt.
1940 Im Jahre 1944 wird das Werk in Kaiserslautern durch amerikanische und britische Bomber zerstört.
1950 Maschine
Koffer-Nähmaschine 1958
Die erste tragbare Koffer-Nähmaschine wird 1951 gebaut.
Karl Pfaff stirbt 1952.
Die erste Ausgabe der Firmenzeitschrift "Pfaffianer" erscheint im März 1953.
Im Jahre 1954 wurde die 5 000 000 Pfaff Nähmaschine hergestellt.
1956 Werbung
Gritzner-Kayser in Durlach
Pfaff braucht immer mehr Strom. Deshalb werden 1956 die ELTE-Werke in Landstuhl übernommen.
Im gleichen Jahr wird der Nähmaschinen- und Fahrradhersteller "Gritzner-Kayser AG" aus Karlsruhe-Durlach übernommen.
1960 Die Pfaff AG wird an der Frankfurtert Börse eingeführt.
Um auch preiswerte Nähmachinen verkaufen zu können, kooperiert Pfaff mit der japanischen Firma "Janome".
1990 Der Absatz wird geringer. Umstrukturierungen werden erforderlich.
1988 erwarb der Rechtsanwalt Schuppli einen Anteil von 52% des Grundkapitals von Pfaff; 1993 hatte Semi-Tech Co. Ltd. schon 72%. Und 1997 erwarb die Semi Tech Tochter Singer sogar 80.5%.
2007 Pfaff soll wieder an die Börse gebracht werden. Die Belegschaft wurde trastisch reduziert. Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurden bereits vorbörslich Aktien an ausgewählte Investoren platziert.
Die Logos der Pfaff
Logo
Logo 1880
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Logo 1893
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Logo 1919
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Logo 1958
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Logo 1958
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