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Florida Power & Light
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| Die Geschichte von FPL | ||
| 1925 bis 1929 |
Gründungsjahr war 1925. In diesem Jahr gab es den grössten Landboom innerhalb der USA. Die Einwohnerzahl stieg
sprunghaft an, es wurde deshalb viel mehr Strom gebraucht. Alles hing von Thomas Edison ab und dem Nachfolgeunternehmen General Electric (GE). GE gründete die "Electric Bond and Share Co." (EBASCO), der die "American Power & Light Co." gehörte. Deren Floridaaktivitäten gingen am 28.12.1925 auf die FPL über. Übernommen wurden: kleine Kraftwerke, Kühlfabriken, Speiseeisfabriken, Wasserwerke, Gaswerke, Fischereien, Telefonwerke, Sägewerke, eine Wäscherei, ein Fischerboot und 35 Mullis mit Wagen. Im ersten Geschäftsjahr hatte die Firma: - 76 000 Kunden - verteilt über 58 Städte und Gemeinden - 450 km Stromkabel - erzeugte 70 MW Strom - und verlangte 8 US-Cents / KWh. |
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| 1930 bis 1944 |
Die Jahre der Grossen Depression und zusätzlich viele Hurricans setzten FPL sehr zu. Viele Bürger konnten die Stromrechnung nicht bezahlen und
klauten einfach den Strom. Es mussten Mitarbeiter entlassen werden und die noch verbliebenen erhielten weniger Gehalt. Für
die Aktionäre gab es erstmals 1933 keine Dividende. Erst ab 1939 ging es wieder aufwärts. Die Anzahl bezahlender Kunden stieg auf 141 000 für Strom und 19 000 für Gas. Die Stromerzeugung stieg auf 155 MW. In den Kriegsjahren 1941 - 1944 musste Energie gespart werden. Die erste Werbung für Stromsparen wurde veröffentlicht. Frauen mussten die Arbeitsplätze von in den Krieg gezogenen Männern übernehmen. Erstmals musste auch wieder am Samstag gearbeitet werden. |
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| 1945 bis 1960 |
Es wird geschätzt, dass ca. 3000 Menschen pro Woche nach Florida kamen um hier zu leben. 1950 war Florida der 20. grösste Staat der USA, 1960 stand er bereits an 10. Stelle. In dieser Zeitspanne musste FPL seine Stromerzeugung um das Vierfache steigern. So wurden die Kraftwerke Palatka, Riviera, Sarasota und Fort Myers neu gebaut. Die bestehenden KW-Blöcke in Miami, Sanford und Fort Lauterdale wurden erweitert. Dies reichte aber noch nicht aus. So wurde von den US-Marins ein Kraftwerks-Schiff geleased und nach Port Everglades verschifft. Ausserdem wurden zwei grosse Eisenbahnwagen mit Stromgeneratoren versehen und dorthin gefahren, wo gerade am dringensten Strom gebraucht wurde. | ||
| Um den gewaltigen Finanzbedarf zu decken ging FPL 1950 an die Börse in N.Y. Die Firma berichtet, dass es ab 1957 insgesamt 11 Preissenkungen für den Strom gab. |
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| 1961 bis 1972 |
FPL war an der ersten Mondlandung mit beteiligt. So baute das Unternehmen das Cape Canaveral KW mit 425 MW.
In den kommenden Jahren wurde Florida wieder von grossen Hurricans heimgesucht. Überall wurden Kernkraftwerke gebaut. FPL baute das erste 1965. Das Kernkraftwerk "Turnkey Point" erhielt insgesamt 4 Blöcke. |
| 1973 bis 1999 |
Die 70er Jahre waren durch die gewaltige Ölpeiserhöhung geprägt. Die Preise stiegen in den USA von 4 $ pro Barrel ÖL
auf 30 $ im Jahre 1981. 50 % aller Kraftwerke von FPL wurden mit Öl befeuert. Das bewirkte, dass zum ersten Male 1972
der Strompreis erhöht werden musste. Aber auch die Problematik der Kernkraftwerke wurde verstärkt gesehen, besonders nach dem Vorfall im Kernkraftwerk "Three Miles Island". All das hatte ein generelles Umdenken veranlasst. Anstelle für Energieverbrauch zu werben, kam das Energiesparen in Mode. 1988 betrug der Anteil der Öl-befeuerten KW bei FPL nur noch 26 %. Den Rest machten Kernkraftwerke, Gas-KW und hinzugekaufter Strom aus. 1976 ging der erste Block des Kernkraftwerkes "St. Lucie" in Betrieb und 1983 der zweite Block. In den 1990ern kamen neue Herausforderungen auf FPL zu. Die Regierung dachte über Deregulierungen des Strommarktes nach um mehr Wettbewerb zu ermöglichen. Florida wurde wieder von vielen Hurricans heimgesucht. Der verheerendste war der Hurrican "Andrew" - er traf auch voll die FPL. |
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