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Kraftwerk Rheinfelden - Internationale Energie vom Rhein |
![]() Bestell-Nr.: D318 |
![]() Bestell-Nr.: D161f |
Die Kraftübertragungswerk Rheinfelden wurden am 31.Oktober 1894 in
Berlin gegründet. Unterstützt wurde der Bau des Kraftwerkes am Rhein durch Emil Rathenau (AEG), Georg von Siemens (Deutsche Bank) und Carl von Fürstenberg (Berliner Handelsgesellschaft). |
| Während der Planungsphase tat sich einiges auf dem Gebiet des Generatorbaus. Das
ursprüngliche Konzept von Zschokke wurde deshalb überarbeitet und kam mit der Hälfte
der Turbinen und Generatoren aus. Dadurch sanken die Herstellungskosten, auf
6 Millionen
Franken (4.5 Millionen RM). Auch zwei Schweizer Chemieunternehmen beteiligten sich
am Bau.
Damit war die Finanzierung und Stromabnahme gesichert. Das rechte Rheinufer gehörte zu Deutschland, das linke zur Schweiz - die Baugenehmigung schritt deshalb langsam voran. |
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![]() Gründeraktie, Unterschrift "von Fürstenberg" |
![]() Gesamtanlage |
Der Rhein hatte Ende des 19.Jahrhunderts noch alle Freiheiten ungestört zu fliessen. Auf deutscher Seite gab es keine Bebauung, sondern nur Weinberge und Landwirtschaft. Nur auf schweizer Seite wohnten Menschen am Rheinufer. |
| Nach dem Weltkrieg I wurden die "Kraftübertragungswerke Rheinfelden" fast in den
Konkurs getrieben.
Die Hauptursache war die Hyperinflation in Deutschland. 60 % der Ausgaben mussten in Schweizer
Franken
geleistet werden. Am 28. April 1920 wurden deshalb zwei Notverordnungen verabschiedet. Diese
erlaubten es dem KW die Preise entsprechend der Inflation anzupassen. Die Strompreise für die
industriellen Stromabnehmer stiegen darufhin um das 3.700 fache, für Haushaltsstrom musste das
2.500 fache bezahlt werden. Aber die Preise stiegen noch weiter. Die bisherige monatliche
Abrechnung musste auf wöchentliche umgestellt werden, da die monatliche Abrechnung durch die
galoppierende Inflation zu viel Verlust verursacht hätte. Aber auch dies war noch nicht genug - Strombezug musste sofort nach Abnahme bezahlt werden. Die Bilanz 1923 schloss mit einer unglaublichen Summe: |
| 712.706.777.595.735.957.000 RM |
| Am 12. Oktober 1923 wurde die Rentenmark eingeführt, die am 30. August 1924 durch die neue Reichsmark abgelöst wurde. |
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Werbung für Strom brachte die Deutschen zum Kauf von Elektrogeräten nach 1929. |
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1959 begann der Eintritt des Unternehmens in das Atomzeitalter durch einen Beteiligung an der
"Kernreaktor-Finanzierungs-Gesellschaft" in Frankfurt und 1960 an der "Kernkraft Baden-Württemberg
Planungsgesellschaft" in Stuttgart. Dadurch wurden die "Kraftübertragungswerke Rheinfelden" Mitinhaber des Kernkraftwerkes Obrigheim mit 3 %. Die "Kraftübertragungswerke Rheinfelden" hatten inzwischen Beteiligungen am Kraftwerk Ryborg-Schwörstadt (13 %), Kraftwerk Schluchsee (7,5 %), Rheinkraftwerk Säckingen (12,5 %) und Kraftwerk Oberes Wiesental (24 %). Die Potsdamer Konferenz am 2. August 1945 beschloss die völlige Zerschlagung Deutschlands als Industriestaat. Nur noch Landwirtschaft und Fertigung für den eigenen Bedarf wurden Deutschland erlaubt. Die französische Regierung übernahm die Kontrolle über Baden. Wichtige Produkte wie Stahl, Leder oder Holz durften nur noch nach Frankreich geliefert werden. Die Franzosen betrachteten Baden als eine französische Kolonie und handelten auch danach. Stromabschaltungen häuften sich. Die Betriebe wurden deshalb in 3 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt in der 3. Woche keinen Strom. Der Bevölkerung wurde verboten - mitten im Winter - ab dem 13.12.1945 Strom für Warmwasser oder Heizzwecke zu benutzen. Erst am 25.2.1952 wurden die Strombeschränkungen aufgehoben. |
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