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Innstadt Brauerei - der deutsche Saft

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Das deutsche Reinheitsgebot Bild Originalausschnitt aus dem bayerischen Reinheitsgebot des Herzogs Wilhelm IV von 1516.
Die Geschichte der Innstadt-Brauerei
1318 Die Analen des St. Johannes Spitals berichten von einem Brauhaus "am Graben enhalb der Innpruck". An der gleichen Stelle befindet sich auch heute noch die Brauerei - nach fast 700 Jahren. Bild
1408 Die Innenstadt von Passau wird mit einer Ringmauer umgeben. In deren Schutz entwickelt sich die Stadt prächtig. Bild
1680 Im "Schaffnerhof" ist das "Innpruckamt" untergebracht und das "Preyhaus" (Brauhaus). Heute steht dort die Verwaltung der Innstadt AG. Bild
1809 Ein grosses Feuer zerstörte den Schaffnerhof
1812 Aus dem Feuer entsteht die neue Brauerei durch Lorenz Lang. Die Bedingungen durch den Kauf lauteten:
"Lorenz Lang erwirbt am 13. November 1812 die Schaffnerhofbrandstatt in der Innstadt, mit der Dareingabe einer realen Bierbräugerechtigkeit an den Käufer, unter der besonderen Bedingung, daß in dem auf dieser Brandstätte zu errichtenden Bräuhaus eine verhältnismäßige Quantität Märzenbier erzeugt und außer der in Bayern üblichen Schankbierzeit kein anderes als das Märzenbier verkauft werden sollte."
Die Brandstatt kaufte Lang vom Kgl. Rentenamt Passau für 4.000 fl. (Florin/Gulden) bei einer Lizitation.
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1836 Josef Fladt (ein Vetter von Lorenz Lang) übernimmt die Brauerei nach dem Tode von Lang. Zusammen mit der Witwe betrieb er die Brauerei bis 1871.
1873 Die Brauerei wechselt den Besitzer. Ferdinand Rosenberger (Passau) und Johann Angermann (München) kaufen die Firma und machen diese zu einer führenden bayerischen Brauerei. 1874 wird die Firma eine AG.
Der Bierabsatz betrug 10 000 hl.
Als erste Brauerei aus der Provinz lieferte Innstadt 1876 Bier nach München ("Kletzengarten"). In Berlin, Leipzig und Wien werden Niederlassungen gegründet.
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Aktie nach AG-Gründung 1874
1892 Carl Angermann wird Vorstand - für fast 50 Jahre Bild
1893 Innstadt führt Flachenbier ein Bild
1898 Mit der Entwicklung des Dynamos produzierte Innstadt den eigenen Strom. Der Strom wird für die eigene Brauereigaststätte "Innstadtkeller" und für 5 grosse Bogenlampen benutzt. Bild
1900 Dunkles Bockbier war auch in wien ein beliebtes Getränk. Bild
1904 Die Firma wird 30 Jahre alt und produziert mit 45 Mitarbeitern rund 28 000 hl Bier. Das Bier wird in der Stadt mit Pferden und Ochsenkarren transportiert und nach ausserhalb per Spezial-Kühlwagen. Bild
1914 Durch mehrere Käufe anderer Brauereien wird der Bierabsatz auf 67 000 hl gesteigert. Bild
Hauptausschank der gekauften Brauerei "Schmerold"
1914 Während des Weltkrieges I mussten neue Käuferschichten gefunden werden, da die Männer als Soldaten eingezogen wurden. Limonaden wurden hergestellt - 68 000 hl. Bild
1921 Jetzt stellt Innsatdt auch Hefeweizen her.
1939 Biertrinken entwickelt sich als Hit in den Salons. Innstadt baut deshalb einen Glassalon - jeder sollte die Biergeniesser trinken sehen Bild
1949 Nach dem Weltkrieg II wurde neben Hefeweizen auch hefefreies Weissbier gebraut. Bild
1970 Die Brauerei besass noch 2 Schimmel, ansonsten wurde das Bier durch 60 LKW ausgefahren. Bild
1974 Die Brauerei wird 100 Jahre alt - damit erfolgte eine Umstellung auf elektronische Datenverarbeitung (Lochkarten).
150 Mitarbeiter erzeugen 100.000 hl Bier.
1996 Das operative Geschäft wird ausgegliedert und die "Innstadt Brauerei Bierspezialitäten GmbH" gegründet. Damit beginnt auch eine Imagewerbung. Bild
1999 Dem Trend folgend, wird ein neues Bier ("Innstadt Neues Helles") nun in Bügelflaschen ausgeliefert - nicht in Kronenkorkenflaschen. Bild
2000 Die österreichische "Ottakringer Brauerei" aus Wien wird Mehrheitsaktionär. Bild
Die Logos der "Innstadt"
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