Die Eckdaten der "Einbecker Brauhaus AG" in 2002
- Zahl Mitarbeiter = 200
- Getränkeabsatz = 600 000 hl
- Umsatz = 40 Mill €
- Stammkapital = 5.5 Mill €
- Tochterunternehmen = "Göttinger Brauhaus AG" und "Martini Brauerei"
|
"Göttinger Brauhaus AG"
In Göttingen hatten die Bürger schon 1330 das Recht eigenes Bier zu brauen und zu
verkaufen. Um 1400 gab es dann ein Marktmonopol in Göttingen - fremdes Bier durfte in
der Stadt nicht verkauft werden. Das Monopol wurde 1555 fallen gelassen. Bis 1737
durfte privat gebraut und verkauft werden. Dann richtete die Stadt eigene Brauhäuser
ein und ab 1889 gab es dann die Firma "Göttinger Brauhaus". Kurz vor deren 100jährigen
Jubiläum wurde es von der "Einbecker Brauhaus AG" gekauft.
|
"Martini Brauerei"
Die Familie "Kropf" musste das Berchtesgadener Land (Bayern)im 17.Jahrhundert auf Grund
ihres Glaubens verlassen. Sie gründeten ein Fuhrunternehmen, dass Süd- und
Mitteldeutschland belieferte. 1889 liess sich Adolf Kropf in Kassel nieder.
Für 20 000 Thaler kaufte er ein Haus und richtete eine Brauerei samt Ausschank ein.
Sein Geschäft lief gut, denn sein Bier schmeckte anderes, als das der anderen
19 Kasseler Brauerein. Er nannte sein Bier nach der Kirche "St. Martin" - Martini.
Auf Grund des hohen Gehalts an Stammwürze, braute er ein dunkles Bier. 1895 baute Kropf
eine neue Brauerei. 1992 wurde dasd Unternehmen an die "Henninger Bräu AG" verkauft und
die verkaufte im Oktober 1997 weiter an die "Einbecker".
|