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Degussa-Hüls
Alte historische Aktien und Wertpapiere

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Bestell-Nr.: DM78
- eine wunderschöne Aktie der Degussa
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Degussa ist ein renditestarkes Chemieunternehmen und als ein multinationales Unternehmen für Spezialchemie in 5 Unternehmensbereiche gegliedert:
- Bauchemie
- Fein- und Industriechemie
- Performance Materials
- Coatings und Füllstoffsysteme
- Spezialpolymere
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Die Evonik Degussa GmbH (bis Ende 2006: Degussa AG, seit 12. September 2007 die Chemie-Sparte des Evonik Industries-Konzerns) ist ein Konzern mit Sitz in Essen. Er ist das drittgrößte deutsche Chemieunternehmen und zugleich das weltgrößte Spezialchemieunternehmen. Das Wort Degussa war ursprünglich ein Akronym (und „Drahtadresse“) für „Deutsche Gold- und Silber-Scheide-Anstalt“.
Degussa
Besitzverhältnisse 2005

Direkter Anlass zur Gründung der neuen AG war die deutsche Reichsgründung 1871 mit der Einführung der nationalen Währung Mark, durch die die Partikularwährungen der deutschen Länder obsaufgehoben wurden (z. B. der süddeutsche Gulden). Deshalb wurden große Mengen an Münzen aus dem Verkehr gezogen; für die Rückgewinnung des darin enthaltenen Edelmetalls sollte Scheidekapazität in industriellem Maßstab geschaffen werden. Das Tätigkeitsfeld wurde bald auf weitere Edelmetallprodukte (Glanzgold für die Keramik-Industrie) und Chemikalien ausgedehnt.
Im Jahre 2002 hat Degussa mit den 48 000 Mitarbeitern ca. 12 Mrd. EUR Umsatz getätigt. Auf das Ausland entfielen ca. 3/4 des Umsatzes.
Degussa ist das drittgrösste deutsche Chemieunternehmen und weltweit der grösste Spezialchemiekonzern.
Die Geschichte der Degussa
1873 Die "Deutsche Gold- und Silber-Scheideanstalt" (Degussa) vormals Roessler wird in Frankfurt/Main gegründet.
1880 Glanzgold zur feuerfesten Dekoration von Porzellan, Glas und Keramik wird erfunden.
1889 Die Firma Roessler & Hasslacher Chemical Co. wir New York gegründet.
1898 Die Degussa gründet zusammen mit einem engl. Partner die "Elektro-Chemische Fabrik Natrium GmbH" in Rheinfelden zur Herstellung von Natrium.
1905 Die Degussa beteiligt sich an der "Chemischen Fabrik Wesseling" und produziert Kaliumferrocyanid.
1910 Die Degussa gründet die "Chemische Fabrik Weissenstein" in Österreich. Das Unternehmen betrieb die weltweit erste Wasserstoffperoxid-Produktion.
1919 Die Degussa stieg in das Dentalgebiet ein und erwarb hierfür die "Dr. Richter & Co." in Pforzheim.
1930 Die Degussa fusionierte mit der "Holzverkohlungs-Industrie" in Konstanz.
1933 Die Degussa beteiligt sich and der 1920 von Arthur Abelmann gegründeten "Chemisch-Pharmazeutischen AG" in Bad Homburg.
1938 Die I.G. Farbenindustrie und die Bergwerksgesellschaft "Hiberia" gründen in Marl die "Chemischen Werke Hüls" zur Herstellung von BUNA, ein Kunstprodukt als Gummiersatz. 1940 wurde die Produktion aufgenommen. Der Kunst-Kautschuk wurde aus dem Koksgas der Hibernia erzeugt.
1943 Die Chemischen Werke Hüls" wurden durch englische Luftangriffe für 3 Monate total stillgelegt. Zerstört wurden fast 75 % der Anlagen.
1950 Im Werk Mombach wird die Produktion von Cyanurchlorid aufgenommen. Dieses dient als optischer Aufheller für Textilien, zur Herbizidherstellung.
1953 Die Entflechtung der I.G. Farben begann. Hüls wurde eine AG. Eigentümer wurden. Hiberia mit 25 %, Bayer, Hoechst und BASF zusammen 50 %, drei Kohleveredlungsfirmen 25 %.
In Brasilien wurde die erste ausländische Tochter nach dem Weltkrieg II gegründet.
1968 Der Chemiestandort "Degussa Antwerpen" wird gegründet.
1975 Die Herstellung der Autoabgas-katalysatoren im Werk Rheinfelden begann.
1980 Die Degussa-Hüls entsteht durch Integration der Degussa in die Hüls AG.
Die Bankgeschäfte werden ausgegliedert und in der "Degussa Bank" zusammengefasst.
1992 Die Degussa erhielt eine neue Unternehmensstruktur: 7 Unternehmensbereiche und 31 Geschäftsbereiche.
2001 Die SKW Trostberg wird in die Degussa eingegliedert.
2004 Seit dem 1.6. gehörte Degussa zunächst mehrheitlich zur "RAG" (97,5%), nachdem der "E.ON"-Konzern von dieser die Mehrheit der Ruhrgas-Anteile übernommen hatte. Nach Fusion der Konzerne im Dezember 2005 erwarb die "RAG" bis Frühjahr 2006 auch die restlichen von der "E.ON" gehaltenen bzw. in Streubesitz befindlichen Anteile an der Degussa. Zur Finanzierung wurde die einträgliche Bauchemiesparte der Degussa an die BASF veräußert. Seit dem 14. September 2006 ist die Degussa AG eine 100%ige Tochter der "RAG". Das Unternehmen wurde von der Börse genommen und mit Wirkung von 02.01.2007 in eine GmbH umgewandelt. Am 12. September 2007 wurde die Eingliederung von Degussa in den "Evonik Industries" Konzern bekanntgegeben.
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