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Antiquariat alte historische Aktien
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Cable & Wireless - Seekabel rund um die Welt
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![]() Die Kupferleitung des Kabels wurde mit Jute umwickelt |
![]() Eine Schutzfolie wird um das Kupferkabel gelegt |
![]() Um die Jute wird Teer aufgebracht |
![]() Das fertige Kabel wird in einem Tank des Verlegungsschiffes aufgerollt. |
| Hauptpunkte der Telegraphie waren: | |||||
| 1837 | Cooke and Wheatstone erfanden den Telegraph | ||||
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| 1851 | Das erste Seekabel wird durch den Ärmelkanal verlegt und verbindet London und Paris | ||||
| 1865 | Indien und Europa verfügen nur über ein Seekabel. Eine Nachricht konnte nur über viele Relaisstationen innerhalb einer Woche übertragen werden. | ||||
| 1866 | Das erste Atlantikkabel wurde verlegt. 7 Worte pro Minute konnten übertragen werden. | ||||
| 1876 | Alexander Graham Bell erfand das Telephone. Damit kam das AUS für den Telegraph. Die Seekabel konnten für die Telephonie verwendet werden. Informationen zu Bell und Bell-Aktien finden Sie hier. |
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| 1887 | Heinrich Hertz entdeckt die Radiowellen | ||||
| 1896 | Marconi liess sich die drahtlose Nachrichtenübertragung patentieren.
Das war aber nicht das AUS
für die Seekabel. Erst die drahtlose Übertragung durch Kurzwellen brachte Konkurrenz für die
Seekabel. Informationen zu Marconi und Marconi-Aktien finden Sie hier. |
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| 1928 | Die Konkurrenzsituation war inzwischen so stark, dass die englische Regierung alle Radio- und Seekabelaktivitäten in einer Firma zusammenschloss: der "Imperial and International Communications" | ||||
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| Die "Anglo-Mediterrean Telegraph Co." wurde 1868 als Vorgänger der C & W gegründet. Ihre Hauptaufgabe war das Verlegen von Seekabeln im Mittelmeer (mit Haupstation Malta). |
![]() Kabelverlegung in Spezia, Italien |
![]() Kabelnetz der Anglo-Mediterranean um 1881 |
![]() Das Mittelmeerkabel wurde durch die "British-Indian Submarine Telegraph Co." nach Indien verlängert und durch die "Falmouth Gibraltar and Malta Telegraph Co." nach England. |
![]() "Great Eastern" |
![]() "Great Eastern" Aufbau |
Eines der bekanntesten Schiffe zum Verlegen der Seekabel war die
"Great Eastern". Die "Great Eastern" wog 18.000 Tonnen, war 200 m lang und hatte 3 grosse Kabeltanks. Es war zu seiner Zeit (ca. 1860) das einzige Schiff, das so viel Kabel tragen konnte, dass es von England bis in die USA reichte. Ursprünglich war die "Great Eastern" ein Passagierschiff, gebaut für die Route nach Australien und den Fernen Osten. Diese Strecke brachte aber keinen Gewinn und wurde 1864 eingestellt. 1865 wurde das Schiff zu einem Kabelschiff umgebaut und legte 1866 das erste Atlantikkabel. |
| Der eigentliche Vater (Firmengründer, nicht Ingenieur oder Entdecker) war John Pender, der 1815 in Schottland geboren wurde. | |
![]() John Pender |
Pender handelte vorallem mit Baumwolle und hatte Verbindungen nach Indien. Der Informationsaustausch zwischen Grossbritanien und den Kolonien nahm Wochen in Anspruch. Eine Verbesserung hier musste hohen Profit abwerfen. Deshalb kaufte Pender 1851 Anteile der "Anglo-Irish Magnetic Telegraph Co.". 1856 wurde Pender Direktor der "Atlantic Telegraph Co.". 1864 gründete er die "Telcon" (Telegraph Construction and Maintenance) zur Herstellung von Seekabeln. 1865 gründete er die "Anglo-American Telegraph Co.", die ein neues Atlantikkabel legte. Er gründete eine Reihe von weiteren Telegraphen Firmen: "British-Indian Submarine Telegraph Co. 1869, "Eastern Telegraph Co." 1872,... |
| Erste zaghafte Versuche für einen "unterseeischen Telegraphen" wurden 1842 durch Samuel Morse im Hafen von
New York durchgeführt.
Die Versuche wurden fortgeführt und mit dem Überbrücken des Ärmelkanals zwischen Dover und Calais 1850 begann
die Seekabelära.
1854 gab es den ersten Plan für ein Atlantikkabel. Aber es gab auch Zweifler, die genug Probleme sahen:
die grosse Entfernung,
die grosse Tiefe des Ozeans, die Gebirge im Meer, Stürme und Eisberge.
Nach einer Reihe von Fehlschlägen wurde aber am 5. 8. 1858
ein Seekabel zwischen Neufundland und Irland in Betrieb gesetzt. Die englische Königin Victoria und
der US-Präsident Buchanan
tauschten Depeschen aus. Aber nach einiger Zeit wurden die Signale immer schwächer.
Im September war alles tot. Die Idee wurde aber nicht aufgegeben. Die berühmte "Great Eastern" wurde gechartert. Das Riesenschiff nahm 5.000 t Kabel auf. Der Saft der Gummibäume diente als Isoliermaterial. Auch Werner Siemens entwickelte mit. Die äußere Schutzhülle bildeten 10 verzinkte mit Jute umwickelte Eisendrähte. Das Kabel hatte einen Durchmesser von 3 cm. Ende Juli 1866 war das Kabel zwischen Valentia (Irland) und Heart`s Content (Neufundland) verlegt. Trotz Erfindung des Telefons gingen nur Telegraphensignale über das Seekabel. Denn Telefone brauchten eine andere Technik. Erst am 30.7.1955 wurde das erste Telefonkabel verlegt. 1956 wurde mit 3.620 km das erste Koaxialkabel verwendet. 36 Gespräche konnten hierüber gleichzeitig über den Ozean geführt werden. Die Seekabel Telefonverbindungen waren so gut, dass der transatlantische Sprechfunkverkehr keine Konkurrenz wurde. Heute bestehen die Seekabel aus Glasfasern. Das erste Glasfaserkabel wurde 1988 für 7.680 Sprachkanäle verlegt. Heute ist eine moderne Glasfaser 0.125 mm dick und kann bis zu 2 Millionen Gespräche gleichzeitig übertragen. Die Lichtleiter übertreffen auch die Satellitenverbindungen. Ein Seekabel kann ca. 25 Jahre benutzt werden, ein Satellit nur ca. 15 Jahre. 1992 gingen ca. 40% der Daten über den Satelliten, heute sind es nur noch ca. 12% und das meiste davon sind TV-Programme. |
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