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BTCo - Baltimore Transit Company - ist der größte unabhängige Stadtverkehrsbetrieb der USA.
Täglich werden 450.000 Passagiere abgefertigt. Insgesamt stehen 20 Linien zur Verfügung.
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Bestell-Nr.: USA297
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Neben den Standard-Buslinien gibt es bei BTCo noch 7 Linien mit Oberleitungsbussen und 19 Buslinien in die Umgebung.
Mit dem BTCo-Ticket kann auch auf andere Busunternehmen umgestiegen werden.

Die Geschichte der BTCO begann in den 1840-Jahren. Damals wurden Postkutschen eingesetzt, um Gäste von den Bahnhöfen in die Hotels zu bringen.
Um 1840 wurde die Idee eines Pferdekutschen-Services entlang der Hauptstrasse vorgebracht - eine Idee, auf die sich die Politiker sofort stürzten und dann 5 Jahre lang diskutierten. Aber dann am 12. Juli 1859, wurde eine Pilotlinie eingerichtet. Dies war die Geburtsstunde der BTCo.
Gründungsmitglied war die "City Passenger Railway".
Interessant ist, dass die Spurbreite für die geplanten Wagen auf 5 feet und 4.5 inch festgelegt wurde. Damit konnten die Schienen Holzräder vertragen, die sonst nur auf Kopfsteinplaster fuhren.
Die ursprünglichen Wagen wurden von Pferden gezogen. Die Kutscher mussten an 6 Tagen jeweils 13-18 Stunden pro Tag arbeiten. Bis in die 1880-Jahre wurde auch die Umgebung damit versorgt.
Danach wurde nicht mehr in neue Linien, sondern nur noch in die aufkommende Motorisierung investiert.
Bereits 1885 wurde mit Strom als Energie für die Wagen experimentiert. Hierzu wurde eine weitere Schiene in die Mitte der beiden Gleise gelegt. Hierüber floss dann der Strom. Das Experiment wurde 1889 wieder eingestellt.
Oberleitungsbusse (Trolleys) wurden in den 1890-Jahren verwendet - bis 1902 wurden die Pferdekutschen verdrängt.
historisches altes Wertpapier City Bus von ACF-Brill ACF-Brill für 44 Passagiere

Die vielen unabhängigen Transportfirmen schlossen sich 1898 zu 3 neuen Unternehmen zusammen, ab 1900 gab es nur noch eines - die "United Railways and Electric".
Doch um die Jahrhundertwende ging es mit dem Geschäft in eine neue Richtung - das Automobilzeitalter begsann und damit auch das Zeitalter des Individualverkehrs.
Gasbetriebene Autos nagten an den Erfolgen der Strassenbahnen. Deshalb schlossen sich viele kleine neue Busunternehmen zu "Baltimore Transit Co." zusammen.
historisches altes Wertpapier Ein 1948 von "St. Louis Car Co." gebauter Trolley mit 47 Sitzen; 275 Stück hiervon gab es in Baltimore.

Im Weltkrieg I konfiszierte die Regierung die Busse.
Nach dem Weltkrieg wurde es aber nicht besser. Privatautos wurden zu sehr niedrigen Preisen verkauft - die Passagierzahlen sanken stark. Danach kam die Grosse Depression und viele Menschen wurden arbeitslos. Autos wurden nur noch wenige verkauft - aber es fuhren auch nur noch wenige Busse, weil einfach die Passagiere ausblieben.
Was an Unternehmen nach dieser Zeit noch übrig war, schloss sich 1935 zur BTC zusammen.
Auch im Weltkrieg II beschlagnahmte die Regierung die Busse. Die BTC war aber darauf relativ gut vorbereitet, da sie in den Depots noch viele alte Busse hatte.
Bis 1955 wurden bis auf 5 Strassenbahn-Linien alle anderen geschlossen. Bis 1959 gab es sogar nur noch zwei - denn Busse, die keine Schienen benötigten übernahmen den Transport der Passagiere. Die beiden übriggebliebenen Schienenlinien sollten auf Busse umgestellt werden - aber Geldmangel verhinderte das Vorhaben. Auch viele Streiks setzten dem Unternehmen zu. Deshalb wurde der Ruf nach "Verstaatlichung" immer lauter. Am 30.4.1970 übernahm die "Metropolitan Transit Authority" (MTA oder auch "Mass Transit Administration") die Geschäfte der BTC.
Von da an ging es berg auf.
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