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Antiquariat "Schöne Aktien"
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Apple Computer - Ein Trendsetter in der Computerbranche |
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"Apple Computer" stellt den ersten Niedrigpreis Computer mit 8 KB Speicher
(erweiterbar auf 64 KB) und
integriertem Bildschirm vor - integriert mit Stromversorgung auf einem einzigen
6502-Board. Preis: $666.66 Die Bildschirmausgabe ist 6 mal schneller, als ein Fernschreiber und bietet 960 Zeichen auf 24 Zeilen und 40 Spalten. Intel führte 1969 den ersten programmierbaren Microprozessor ein - den 4004. Dieser konnte gleichzeitig nur 4 Datenbits gleichzeitig übertragen. Dieser Chip wurde für die japanische Firma "Busicom" für eine Tischrechenmaschine entwickelt (Busicom 141-PF). Um die Entwicklungskosten für den 4004 hereinzubekommen warb Intel 1971 in Zeitungsannoncen. Intel entwickelte aber bereits die 8-Bit Version des 4004, den 8008. |
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| Apple's Hauptwettbewerber waren "Radio Shack TRS-80" und der "Commodore PET".
Der TRS-80 and der PET waren im Gegensatz zum Apple II bereits mit Monitor und Kassette
ausgerüstet. Die Vorzüge des Apple II waren Ausbaubarkeit und die
Grafik, während die beiden anderen weniger kosteten.
Aber das Speichermedium Kassette
war immer noch ein grosser Mangel. Eine "Floppy Disk" wurde Juli 1978 eingeführt. Seinen Siegeszug trat der Apple II auch in Europa an. Hier musste aber die Stromversorgung auf 220-240 V umgestellt werden und auch die Buchstaben mit Umlaut realisiert werden. Apple war nicht nur ein guter Computerhersteller, die Firma entwickelte auch Software. Und Software bedeutet vorallem auch ein akzeptables Userinterface. Bisher benutzte man Kommandos zur Steuerung der Software; Apple führte mit den "Apple Works" die Menütechnik ein. Spezial mit "Lisa" und "Macintosh" wurden neue Softwaretechniken eingeführt. Besonders VisiCalc, Apple Writer und AppleWorks waren herausragende Programme. |
| Interessant war der Cursor im VisiCalc.
Apple II war designed für horizontale (links,rechts) Cursor Bewegung - wie die Tastaturen der
Fernschreiber. Aber Kalkulationsprogramme brauchten auch vertikale Cursorbewegungen.
Mit der Leerzeichentaste konnte die Richtung geändert werden - "C-" für
horizontal und
"C!" für vertikale Bewegung. Dies wurde in der ersten Zeile angezeigt.
Darunter sah der
Bediener den noch freien Speicher - z.B. 33 KB. Apple Writer 1.0 wurde 1979 eingeführt. Es konnten nur Grossbuchstaben eingeben werden, da die Tastatur nur für Grossbuchstaben ausgelegt war. 40 Zeichen pro Zeile waren darstellbar. Um Grossbuchstaben einzugeben, musste die "ESC"-Taste betätigt werden. Das Cursor-Zeichen wurde daraufhin in "^" geändert. Zweimaliges Drücken der ESC-Taste produzierte den Editor-Cursor "+", der durch den Text bewegt werden konnte. Erst mit dem Apple Writer II, der 1981 auf den Markt kam, wurden auch wesentliche Verbesserungen ermöglicht. Statt Binary Files wurden Text Files erzeugt. Die Spaltenlänge betrug nun 80 Zeichen mit einer speziellen Karte im Motherboard. Auch im 40-Zeichen Standardmode erfolgte ein Wordumbruch bei zu langen Wörtern. Die "ESC"-Taste war allerdings weiter die Shift-Taste. |
| Apple`s externes Speichermedium Kassette war technisch sehr unbefriedigend. Das Kassettensystem des Konkurenten TRS-80 war besser und erlaubte die einzelnen Files mit Namen anzusprechen. Die Apple Kasette dagegen musste sehr sorgfältig justiert werden. Apple holte sich Ideen von IBM und stellte ihre erste Floppy 1978 auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vor. Das erste Gerät konnte Juli 1978 gekauft werden. |
| Der "Lisa" PC wurde nach dem Namen einer der Töchter eines Entwicklers genannt. Er
war der erste PC mit einem grafischen Interface (GUI) und Zielgruppe waren
Grossunternehmen. Besondere Eigenschaften waren: Motorola 68000 CPU,5 Mhz,1 MB RAM,2 Floppy,externe 5 MB Festplatte,12 " Monitor. Der PC wurde für $ 9.995,- verkauft. |
| Der Macintosh wurde 1984 vorgestellt und verdrängte die "Lisa", weil er
beträchtlich
billiger war. Die "Lisa" wurde deshalb überarbeitet und als "Lisa 2" vermarktet.
1985
wurde die "Lisa" in Macintosh XL umbenannt. Aber der Xl starb schon 1985. Der Macintosh war der erste PC mit einer GUI, den sich auch eine Privatperson leisten konnte. der PC hatte bereits eine Maus! Der Preis war 2.495,- Besondere Eigenschaften des Macintosh waren: Motorola 68000 CPU,8 MHz,128 KB RAM, 9" Monitor,3.5" Floppy, |
| Der "iMac" war wieder ein Verkaufsschlager. Farbe war in. Das Gerät wurde im
Januar 1999 vorgestellt und in 5 Farben geliefert: Erdbeer, Blaubeer, Zitrone,
Orangerot und Grapefruit. Der Preis betrug $ 1.199. Die Eigenschaften: 266 Mhz,64 Bit,2 Slots,256 MB RAM,15" Monitor,4 GB HD,CD-ROM, Stereo Lautsprecher |
| Diese Version des "iMac" wurde im September 2003 eingeführt.
Die Grösse richtete
sich nach dem Monitor; 15" und 17" mit unterschiedlichen Plattengrössen.
Die Eigenschaften: 333 Mhz,64 Bit,2 Slots,1 GB RAM,80 GB HD,CD-RW/DVD, Stereo Lautsprecher. Der Verkaufspreis lag zwischen $ 1.299 und $ 1.799 |
| Und noch etwas zur Geschichte von Apple |
| 1976 | Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald G. Wayne gründen im April die
"Apple Computer Co.". Als Gehalt verdienen Jobs and Wozniak je $ 125,-. Als Zukunftsperspektive wird ein Umsatz von $ 500 Millionen in 10 Jahren angepeilt. Der Apple I wird verkauft - ohne Tastatur, Gehäuse, Lautsprecher oder Grafik. |
| 1977 | Für den Apple II wird zum ersten Male Werbung betrieben. Apple-PC werden auch nach Europa exportiert. |
| 1978 | Das Unternehmen siedelt nach Cupertino um. Die Anwender erhalten nun einen
Newsletter. Der Umsatz steigt auf $ 10 Mill. Die "Apple Disk II" wird als die preiswerteste Floppy verkauft. |
| 1979 | Die Preise der Apple PCs werden reduziert; ein Apple II kostet nun $ 1.495,- Um neue Kunden zu gewinnen, wird die "Apple Education Foundation" gestiftet. Diese soll besonders Schulen und Lehrer ansprechen. Das Unternehmen beschäftigt nun 250 Mitarbeiter. Der erste Apple-eigene Drucker - der "Silentype" - wird hergestellt. Inzwischen gibt es 200 Apple-Händler. |
| 1980 | Der Umsatz beträgt nun $ 100 Mill. Eine "Peripherals Division" wird zur
Produktion von Speicherplatten gegründet. Apple sponsored auch Rennwagen
für das 24 Stunden Rennen in Le Mans - aber der Erfolg ist mässig und wird
beendet. Die Mitarbeiteranzahl steigt auf 1000. Über die Banken "Morgan Stanley" und "Hambrecht" werden zum ersten Male 4.6 Mill Apple Aktien zum Stück-Preis von $ 22 herausgegeben. Der Apple III mit 256 KB RAM und einem neuen Betriebssystem wird vorgestellt. Insgesamt wurden 131.000 Stück Apple II verkauft. |
| 1981 | Das Entwicklungsbudget wird auf $ 21 Mill hochgesetzt - 3 Mal mehr als ein
Jahr zuvor. Alle Mitarbeiter können einen Apple II erhalten. Betriebsspionage ist auch bei Apple gefürchtet. Deshalb werden Betriebsausweise eingeführt. Zum ersten Male werden Mitarbeiter entlassen - 40 Personen bei insgesamt 2.500 Beschäftigten. Die Anzahl der Apple-Händler liegt nun bei über 3000. |
| 1982 | Das Entwicklungsbudget wird auf $ 38 Mill hochgesetzt und der Umsatz klettert auf 1 Milliarde $ und wird durch eine "Billion Dollar Party" gefeiert. Inzwischen arbeiten 3.400 Personen bei Apple. |
| 1983 | Apple wendet sich nun verstärkt Europa zu - in 12 Hauptstädten werden Parties
durchgeführt. Über 9.000 kalifornische Schulen erhalten kostenlos Apple PCs unter
dem Titel "Kids Can`t Wait". Vom Apple II wurden nun bereits 1 Mill hergestellt und Apple steigt in die Fortune 500 auf. Der Lisa PC wird vorgestellt. "General Electric Credit Co." and Apple gründen die "Apple Credit Plan" um den privaten Kauf von Apple PCs zu stärken. |
| 1984 | Der Macintosh wird vorgestellt - hiervon sollen 100.000 Stück in den
ersten 100 Tagen verkauft werden. Es werden aber nur 50.000 Stück geschafft.
In Irland werden Macintosh für den deutschen Markt hergestellt. Im September wird
der "Fat Mac" - Macintosh mit 512 KB RAM - vorgestellt. Mit einer 20-seitigen Werbebroschüre in den führenden Zeitungen wird der Apple-Verkauf nochmals gesteigert. |
| 1985 | Nach den Rokordjahren gehen zum ersten Male die Verkäufe zurück. 1.200 Mitarbeiter
werden entlassen - bei insgesamt über 4.300. "Lisa" wird in Macintosh XL umgetauft, aber noch im gleichen Jahr eingestellt. Steve Jobs verlässt Apple und gründet seine eigene Firma - "NeXT Inc.". Vom Apple Ii wurden nun über 2.3 Mill Systeme verkauft. |
| 1987 | Die Verkaufszahlen liegen nun bei 2.7 Milliarden $ und es werden 7.200 Mitarbeiter beschäftigt. Der Macintosh wird 1 Million-Mal verkauft. |
| 1989 | Die Verkaufszahlen liegen nun bei 5.3 Milliarden $ und es werden 12.000 Mitarbeiter
beschäftigt. Der Macintosh Portable wird vorgestellt. |
| 1990 | Die Verkaufszahlen liegen nun bei 5.6 Milliarden $ und es werden 12.000 Mitarbeiter beschäftigt. |
| 1991 | Die Verkaufszahlen liegen nun bei 6.3 Milliarden $ und es werden 12.000 Mitarbeiter
beschäftigt. Apple PC können nun auch im Grosshandel verkauft werden. Mit IBM und Sony wird eine strategische Allianz eingegangen. |
| Der zweite Frühling von Apple | |
| In den 90er Jahren war Apple fast pleite. Zum 30. Geburtstag am 1. April 2006 wurden aber immer neue Gewinn- und Umsatzrekorde gemeldet. Den unverhofften Aufscvhwung hatte die Firma allerdings nicht den PC`s zu verdanken, sondern dem digitalen Musikspieler "iPod". Der hat inzwischen schon Kultstatus erreicht bei einem Marktanteil von 80%. 28 Millionen Stück wurden verkauft. | |
| Als IBM und Microsoft die Firma Apple an die Wand drückten,
musste Gründer Steve Jobs die
Firma verlassen. Die Firma rutschte 1985 zum ersten Male in die Verlustzone.
Jobs gab nicht auf und kaufte das Trickfilmstudio "Pixar" mit den späteren
Kinohits "Toy Story" und "Findet Nemo". Jobs ging damit 1995 an die Börse und
wurde einer der neuen Superreichen. Außerdem gründete er die Firma "NeXT"
und wurde von Apple
zurückgeholt. Und mit dem iPod ging es dann steil bergauf.
Und das obwohl es bereits viele - und in den Tests bessere - mp3-Player gab. Mit diesen Erfahrungen macht sich Steve Jobs daran, auch den Markt für Mobiltelefone aufzumischen und brachte 2007 das iPhone heraus, das alle Funktionen eines Mobiltelefons, eines mp3-Players vereint und mit dem die Nutzer darüber hinaus über einen installierten Browser ins Internet können. Wie der iPod wurde das Gerät Kult und zum Inbegriff des Smartphone. Doch Apple geht noch weiter, vergrößert den berührungsempfindlichen Bildschirm des iPhone und bringt 2010 den Apple Tablet PC unter dem Namen iPad auf den Markt. Insbesondere die Verlage versprechen sich sehr viel von diesem Gerät, weil die eigenen Produkte dort sehr ansprechend dargestellt werden können. |
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